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Die Karma Kagyü-Linie      

Die Kagyü-Linie ist eine der 4 grossen Schulen des Tibetischen Buddhismus und schaut auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Sie lehrt den Diamantweg (sanskr. Vajrayana).

Als Linie der direkten mündlichen Überlieferung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die direkte Übertragung der Erfahrung von der Natur des Geistes vom Lehrer zum Schüler.

Die Belehrungen der Karma Kagyü Linie finden ihren Ursprung beim historischen Buddha und wurden in Indien und später Tibet durch erleuchtete Meditationsmeister weitergegeben. Vor 1000 Jahren gestalteten bedeutende Mahasiddhas wie Tilopa, Naropa und Maitripa sowie der Laienbuddhist Marpa und der Verwirklicher (Yogi) Milarepa die Linie als eine besonders lebensnahe Laienbewegung. Gampopa entwickelte kurz danach sein Klosterwesen. Seit dem 12. Jahrhundert wird die Karma Kagyü Linie von der ununterbrochenen Reihe der Gyalwa Karmapa-Wiedergeburten geleitet; heute ist der 17. Karmapa Trinlay Thaye Dorje unser spirituelles Oberhaupt. Die Übertragungslinie: Video

Heute lehren verschiedene Lehrer die Methoden der Kagyü-Linie an eine steigende Zahl westlicher Schüler.

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